Lebkuchenliebe: Tag 1

Wenn einem das Schicksal ans Bein pinkelt

Ella

Dienstag, 1. Dezember

Kennt ihr das? Wenn ihr morgens aufsteht und der Tag ist eigentlich schon gelaufen? Die Haare wollen nicht, dein Körper fühlt sich an wie einmal durch die Mangel gedreht und die Waage erinnert dich vehement daran, dass mal wieder Zeit für eine Diät ist? An so einem Tag geht man am besten direkt zurück ins Bett und startet einen Serienmarathon der neuen Staffel »Suits«. Nur dass ich diese Option heute leider nicht habe.
Müde reibe ich mir über meine Augen, die so dunkle Ringe zieren, dass sie kein Concealer der Welt mehr verstecken kann. Gott, wie ich diesen Tag hasse! Und das alles nur, weil meine Mutter seit Jahren darauf besteht, unsere Bäckerei quasi über Nacht in ein kleines Winter Wonderland zu verwandeln. Bunte Lichterketten blinken im großen Schaufenster gegenüber der Verkaufstheke, goldene und silberne Christbaumkugeln baumeln dazwischen und ein dunkelgrüner Tannenzweig unter der Decke rundet das rührselige Bild vom perfekten Weihnachtsladen ab. Nicht zu vergessen der Mistelzweig über der Eingangstür. Geht es noch kitschiger? Ja, geht es! Seit heute Morgen dudelt Rolf Zuckowskis Weihnachts-CD durch die gesamte Bäckerei und hebt meinen dumpfen Kopfschmerz auf ein apokalyptisches Niveau.
»Wie immer mit Milch und Zucker«?«, frage ich über die Schulter, während mir der Duft nach frisch aufgebrühtem Kaffee in die Nase steigt.
»Ja, wie immer, Liebes!«
Mit aller Macht unterdrücke ich ein Gähnen, dann drehe ich mich herum und stelle die beiden dampfenden Becher auf die Verkaufstheke. Anschließend lege ich noch zwei frisch gebackene Plätzchen dazu. Buttergebäck mit einer feinen Vanillenote und Schokoladenüberzug. Meine Lieblingssorte. Ebenso die von Frau Sandmann, die mir nun dankbar einen Fünf-Euro-Schein über die Theke schiebt und sich anschließend ein Plätzchen in den Mund steckt.
»Wie geht es deiner Mutter?«, erkundigt sie sich kauend und lässt ihren Blick bedächtig über unsere Auslage wandern. Streuselstückchen mit Vanillepudding, Kirschplunder, Apfeltaschen mit Zuckerkruste und weitere Kaffeestückchen präsentieren sich hier der Kundschaft, während im hinteren Bereich unserer Bäckerei unterschiedliche Brötchen und Brote ausliegen.
»Besser«, antworte ich Frau Sandmann verspätet und schaue sehnsüchtig dabei zu, wie sie an ihrem Kaffee nippt. Aber ich hatte schon vier, mehr ist nicht drin, wenn ich kein Herzrasen riskieren will. »Ihr Husten ist weg, allerdings will sie sich noch ein paar Tage schonen, bevor sie wieder in den Laden kommt.« Erneut unterdrücke ich ein Gähnen, das mir die Tränen in die Augen treibt. Verdammt, so überstehe ich den Tag nie!
»Ich habe ihr gleich gesagt, dass sie sich in dem dünnen Jäckchen eine Erkältung holt. Nur in einem Strickjäckchen auf den Weihnachtsmarkt nach Darmstadt. Ende November.« Sie schüttelt verständnislos den Kopf, sodass ihre kurzen hellbraunen Locken hin und herfliegen. »Nun hat sie den Salat. Richte ihr bitte meine Grüße aus, ja? Ich hoffe, dass sie nächste Woche bei der Canasta-Runde wieder dabei ist.«
»Natürlich!« Ich nicke ehrerbietig und richte gleichzeitig meine Aufmerksamkeit auf die junge Frau, die neben Frau Sandmann steht und wartet. Sie wirkt etwas gestresst, dunkle Ringe unter ihren Augen zeugen ebenfalls von einer kurzen Nacht. In ihrem Arm hält sie ein Baby, zwei weitere Kinder warten im Auto, das direkt vor unserer Bäckerei geparkt hat. Ich weiß das, weil sie jeden Dienstag ihr Brot bei uns kauft. Und ich während der letzten Jahre mitbekommen habe, wie sie erst geheiratet hat, dann schwanger wurde und schließlich ihre Kinder bekam.
In diesem Ort geschieht so gut wie nichts, ohne dass ich es mitbekomme. Denn seit jeher ist unsere Bäckerei der Umschlagplatz für die neusten Informationen, Gerüchte, Geheimnisse – kurz Klatsch und Tratsch. Und ich würde lügen, wenn ich diesem Teil meiner Arbeit nicht einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen könnte.
»Zwei Mehrkorn?«, frage ich höflich nach, obwohl ich genau weiß, was sie möchte. Mein Vater hat das Brot erst vor einer halben Stunde aus dem Ofen geholt. So frisch wie bei uns, kaufen Kunden nirgendwo sonst ihre Backwaren. Geschweige denn selbstgebackenes, nach Rezepten, die schon mein Großvater ausgearbeitet hat.
»Ja. Und heute bitte noch zwei Nussecken und drei Taler mit bunten Zuckerkugeln dazu. Wir bekommen Besuch.«
Schnell packe ich alles zusammen und krame nach dem Wechselgeld, als es erneut an der Eingangstür klingelt. Nora Tischler betritt den Laden und meine Tratschsensoren springen automatisch an. Nora arbeitet für den »Wochenboten«, unser lokales Schmierblatt, und wenn einer Neuigkeiten kennt, dann sie. Doch komme ich gar nicht erst dazu, sie anzusprechen, da hat sich Frau Sandmann bereits Nora gekrallt.
»Und, wie ist es?« Ihre Stimme klingt eine Spur zu schrill, eine Sensation liegt in der Luft.
Meine Ohren zucken unmerklich, habe ich etwas verpasst? Ich war die letzte Woche bei einer Freundin in München und bin gestern Abend erst spät wiedergekommen. Mein Vater, der mir heute Morgen geholfen hat, hat nichts erwähnt, allerdings überrascht mich das nicht. Er hält absolut nichts von Klatsch, daher bleibt er auch überwiegend in der Backstube, während meine Mutter und ich den Verkauf übernehmen.
»Es ist …« Noras blaue Augen huschen zu mir. Und fast liegt so etwas wie eine Entschuldigung darin. »Es ist ganz nett.« Das ist die Untertreibung des Jahrtausends. Ich kenne Nora, »nett« kommt in ihrem Wortschatz nicht vor.
»Und wie ist er? Hast du ihn schon interviewt?« Frau Sandmann lässt nicht locker, obwohl nicht zu übersehen ist, dass Nora das Thema nicht weiter vertiefen will.
Wieder zuckt ihr Blick zu mir. »Morgen erscheint ein Artikel im ›Wochenboten‹«, antwortet sie knapp und ohne die Frage zu beantworten. Abschätzend mustere ich sie. Irgendetwas geht hier vor sich.
»Kommst du auch zum Ehemaligentreffen am Samstag?«, will Nora stattdessen von mir wissen und lässt Frau Sandmann eiskalt stehen. Sie legt ein paar Münzen in die Schale auf der Theke, während ich ihr zwei Rosinenbrötchen einpacke. Sie will ablenken.
»Ich hab es vor.« Auch wenn ich absolut keine Lust habe, meine ehemaligen Klassenkameraden wiederzusehen. Bei diesen Treffen geht es nur darum, wer heute was macht, mit wem verheiratet ist und wie viele Kinder hat. Ich schneide nicht besonders gut ab, eigentlich habe ich nur Jenna zuliebe zugesagt. Und weil ich versprochen habe, Fotos zu machen. »Worum ging es da eben?«, frage ich zurück und reiche Nora die Tüte.
»Nur um ein neues Geschäft, das heute eröffnet hat.« Sie winkt ab, als wäre es unwichtig. Doch dann verabschiedet sie sich so schnell, dass mich dass erst recht misstrauisch macht. Und mit jeder Stunde, die dieser Tag weiter voranschreitet, gräbt sich mein Argwohn tiefer. Irgendetwas geht in diesem Ort vor sich, irgendetwas gewaltiges, neues, das jeder Kunde, der unsere Bäckerei betritt, tunlichst vor mir geheim halten will. Denn mir fällt mehr als einmal auf, dass meine Kundschaft miteinander tuschelt, dass ich mitleidige Blicke ernte, und dass unsere Auslage länger als üblich betrachtet wird. Dass Roman plötzlich keinen Kaffee mehr will, weil er schon einen hatte, und Anne-Marie heute kein Brot kauft, obwohl sie das seit fünfzehn Jahren immer tut.
Irgendwann reißt mir der Geduldsfaden.
Obwohl ich noch mitten in der Bäckerei stehe und es meine Eltern gar nicht gerne sehen, wenn ich während der Arbeit telefoniere, greife ich nach meinem Handy und wähle Leons Nummer.
Es tutet.
Einmal, zweimal, zehnmal.
Mein ach so beschäftigter Zwillingsbruder geht natürlich nicht an sein Telefon. Zerknirscht werfe ich einen Blick auf die Uhr. Jenna ist noch in der Uni, sie kann ich nicht anrufen. Kurz entschlossen öffne ich Facebook und klicke mich in die örtliche Facebook-Gruppe. Unsere Bäckerei ist eine der größten Klatsch-und-Tratsch-Börsen am Ort, aber wenn du dir sicher sein willst, nichts zu verpassen, dann musst du dieser Gruppe in Facebook angehören. Denn zwischen hunderten Regenbögen, Kirchtürmen, Sonnenuntergängen oder Bildern vom Badesee, erfährst du hier alles, über das sich niemand zu sprechen traut. Und tatsächlich. Bereits nach wenigen Klicks finde ich einen Beitrag über ein neues Café, das heute in Fichtenstein eröffnet hat.
Fassungslos scrolle ich durch die Kommentare und mit jedem Post, mit jedem bescheuerten Foto wächst meine Wut ins Unermessliche. Wollen die mich eigentlich verarschen? Unsere Bäckerei hat seit sieben Uhr geöffnet. Jetzt ist es fast zwölf. Ich habe an die vierzig Kunden bedient. Und nicht einer hatte den Anstand, mir davon zu berichten? Oder mir ein Wort davon zu erzählen?
Den Fotos nach zu urteilen, hat sich das Café in dem alten Geschäft von Johann Westen eingerichtet, keine dreihundert Meter von uns entfernt. Mein Blick fällt auf die Uhr. Die Mittagspause kommt mir gerade recht.
Schnell schließe ich den Verkaufsraum ab, schnappe mir meine Jacke und verlasse unsere Bäckerei durch die Seitentür. Kalter Nieselregen schlägt mir entgegen, eine dunkelgraue Wolkendecke hängt tief unter dem trüben Himmel. Ein Frösteln rennt über meine Haut. Es fehlt nur noch ein aufziehendes Gewitter, dann würde das Wetter mein Innenleben perfekt widerspiegeln.
Ich werfe mir den blau-weiß gestreiften Strickschal um den Hals, ziehe meine fellbesetzte Kapuze über den Kopf und zücke erneut mein Handy. Mittlerweile ist es mir schnurzegal, dass Jenna noch in der Uni sitzt. Ich brauche Antworten. Das monotone Tuten meines Telefons im Ohr, stapfe ich die Nebelbergerstraße entlang. Wut, Aufregung und bodenlose Enttäuschung toben gleichermaßen durch mich hindurch. Wieso hat mir niemand etwas gesagt? Nicht einmal meine Eltern oder mein Bruder, der ohne Zweifel wissen muss, dass heute ein neues Café eröffnet?
»Hallo El, bist du schon wieder zurück?« Jenna klingt zu unschuldig, als dass sie nicht wüsste, warum ich sie anrufe.
»Warum hast du mir nichts gesagt?«, fahre ich sie aufgebracht an.
»Ich …« Etwas klimpert im Hintergrund, ein unterdrücktes Fluchen, eine Tür schlägt zu, dann schnelle Schritte. »Ich bin noch in der Uni, sonst hätte ich dich schon längst angerufen.«
Okay, anscheinend hat sie gerade den Vorlesungssaal verlassen, um mit mir zu telefonieren. Aber das erklärt nicht, warum sie mir nichts gesagt hat.
»Ein Café ploppt nicht plötzlich über Nacht aus dem Boden«, knurre ich wütend und erhöhe mein Tempo noch ein wenig. Nicht, dass das neue Café ebenfalls Mittagspause hat, bevor ich dort bin. »Und du hättest mich jeden verdammten Tag letzte Woche anrufen können, um mir genau das zu sagen!«
»Ich wollte dir deine Zeit in München nicht ruinieren«, verteidigt sich meine beste Freundin und ich weiß, dass sie es gut gemeint hat. Jenna ist der mitfühlendste Mensch, den ich kenne. Sie macht sich mehr Gedanken um alle anderen, als um sich selbst, was regelmäßig dazu führt, dass sie zu spät zu einer Verabredung kommt, ihre eigenen Termine vergisst oder ihr Studium vernachlässigt, um in allen möglichen Sozialprojekten zu helfen. Wenn sie mich nicht angerufen hat, dann tatsächlich, weil sie mir meinen Urlaub nicht versauen wollte.
»Ist schon okay«, antworte ich seufzend, auch wenn ich immer noch aufgebracht bin. Irgendjemand hätte mich informieren müssen! »Weißt du, wer es führt?« Ich schnaufe ein wenig angesichts des strammen Fußmarsches. Herrgott, ich sollte wirklich mehr Sport machen!
»Wo bist du gerade?«, erkundigt sich Jenna vorsichtig, beinahe alarmiert. Meine Frage ignoriert sie komplett.
»Ich stehe direkt davor.«
Meine Freundin zieht zischend die Luft ein. »Warte. Ich … ich komme dort hin. In einer halben Stunde kann ich bei dir sein. Gehe nicht rein. Hörst du mich, El, gehe nicht in das Café. Ich …« Weiter kommt sie nicht, da ich das Gespräch beendet habe.
Stattdessen starre ich fassungslos auf die große Glasfront, auf der ein neues weißes Logo in geschwungener Schrift klebt. »Westen – das Café für Entdecker.« Was bitte soll das denn sein? Ein Café für Entdecker? Was für ein Quatsch, in einem Café gibt es Kaffee, Croissants oder Kaffeestückchen. Aber zwischen Mehl, Zucker und Kaffeebohnen entdeckt man sicher keinen neuen Kontinent.
Johann Westen, der ehemalige Besitzer des Cafés, ist vor drei Jahren verstorben. Danach stand das Café leer, es gab ja auch keinen Grund ein Neues zu eröffnen. Wir sind die Bäckerei im Ort, bei uns gibt es Brot, Brötchen und auch Kaffee. Warum sollte jemand ausgerechnet jetzt ein Konkurrenzgeschäft eröffnen? Und dann auch noch den Namen behalten?
Ohne weiter zu grübeln, nehme ich die drei Stufen zur Eingangstür und öffne die in Messing eingefasste Glastür. Seinen Feind muss man kennen, um ihn zu vernichten.
Das Erste was mir auffällt, ist der Geruch. Es riecht nach Kaffee, nach Karamell und Schokolade, aber darunter liegt die leicht herbe Note von Zimt. Ein wohliges Kribbeln fährt durch mich hindurch und von dieser an Sekunde hasse ich das Café. Links von mir erstreckt sich eine kleine Verkaufstheke, in der verschiedene Backwaren ausliegen, während den Hauptteil des Raumes runde Tische mit Stühlen einnehmen. Die Wände sind in hellen creme und beige Tönen gestrichen, die Möbel sind aus dunklem Holz und an den Seiten hängen überdimensionale schwarz-weiß Fotografien von Städten, Landschaften oder bekannten Sehenswürdigkeiten. Ein paar wenige rote Christbaumkugeln sind im Raum verteilt, auf den Tischen liegen kleine Tannenzweige. Das ist bei Weitem nicht die überladene Weihnachtsdekoration wie bei uns und doch ist das Bild sehr stimmig. Und weihnachtlich. Das Café wirkt insgesamt freundlich, gemütlich und wäre es nicht ausgerechnet unsere direkte Konkurrenz, würde ich mich hier sehr wohlfühlen. Verdammt! Da weiß jemand ganz genau, was er tut.
»Wie kann ich dir helfen?« Eine dunkle Stimme lässt mich zusammenzucken und reißt mich aus meiner Starre. Erst jetzt wird mir bewusst, dass beinahe jeder Tisch besetzt ist. Und mich die Gäste teils beschämt, teils entschuldigend, teils mitleidig ansehen. Ja, ihr alle hockt gerade bei meiner Konkurrenz und trinkt den Kaffee, den ihr normalerweise bei uns kauft.
Augenblicklich ist meine Wut zurück. Aufgewühlt wie ein Wasserkocher kurz vorm Überlaufen drehe ich mich zur Verkaufstheke herum, bereit, dem neuen Besitzer ordentlich die Meinung zu geigen. Ich streife meine Kapuze vom Kopf, meine Lippen formen das erste Wort … doch nur ein undeutliches Brabbeln verlässt meinen Mund.
Oh, Scheiße!
Unterschiedlichste Emotionen rauschen durch mich hindurch. Überraschung, Leidenschaft, Scham. Enttäuschung, Schmerz und eine eiskalte Leere. Meine Finger krallen sich in die Taschen meiner Jacke, mir wird heiß und kalt zugleich.
Janniks sechszehnter Geburtstag.
Flaschendrehen.
Wahrheit oder Pflicht.
Tom Westen.
Ein Kuss auf acht Tequila Shots.
Der dunkle Garten und wir beide, die genau da weitermachen, wo wir drinnen aufgehört haben. Bis uns irgendwann später – viel zu spät – die Sprinkleranlage unterbricht.
Nachtblaue Augen, Bilder von diesem Abend, die sich auf meine Netzhaut gebrannt haben.
»Darf ich dir ein Macaron empfehlen? Oder einen White Mocca?«
Sprachlos starre ich den Kerl vor mir an. Unfähig auch nur irgendwie zu reagieren.
Eine braune Augenbraue hebt sich fragend über einem dunkelblauen Auge. Einem so dunklen Blau, wie ich es nie mehr sonst gesehen habe. Nachtblau.
Das kann nicht wahr sein. Das darf einfach nicht wahr sein.
Wenn es das Schicksal wirklich gibt, hat es mir gerade kräftig ans Bein gepinkelt.

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